TRAU DICH! AUFS, ANS UND INS WASSER

eine Aktion der BOOT & FUN BERLIN und der Wassersportverbände /-vereine

Wer sind wir?

TRAU DICH! e.V. steht für die ideelle, praktische und finanzielle Förderung der Aktion TRAU DICH! AUFS, ANS UND INS WASSER (eine Aktion der BOOT & FUN BERLIN und zahlreicher Wassersportverbände und -vereine, um Jugendlichen in Berlin und Brandenburg Wassersportarten vorzustellen und neuer Mitglieder zu gewinnen).

 

TRAU DICH! e.V. bietet mit seinen Aktionen neben Jugendlichen auch Erwachsenen und Familien die Möglichkeit Wassersportarten kennenzulernen und zeigt auf, dass Wassersport im Verein nicht teuer sein muss.

 

TRAU DICH! e.V. unterstützt damit Verbände und Vereine, Mitglieder zu finden.

 

TRAU DICH! e.V. zeigt die Vielseitigkeit der Wassersportarten in Berlin und Brandenburg auf.

 

TRAU DICH! e.V. intensiviert die übergreifende Zusammenarbeit von wassersporttreibenden wassersportnahen Verbänden und Vereinen.

 

TRAU DICH! e.V. schlägt Brücken zwischen den verschiedenen Wassersportarten und stärkt das Miteinander.

 

TRAU DICH! e.V. fördert gegenseitigen Respekt und sportliche Fairness.

 

TRAU DICH! e.V. schafft Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sowie in den Medien und vertritt alle Wassersportarten.

 

TRAU DICH! e.V. bündelt die Interessen der beteiligten Partner und nutzt die Vorteile einer Interessengemeinschaft.

 

TRAU DICH! e.V. fungiert künftig auch als Veranstalter gemeinsamer Aktionen, wie z.B. dem Day of the Bay, und wirkt bei der Umsetzung bisheriger sowie neuer Ideen mit.

 

Bereits die Gründungsmitglieder vertreten eine große Bandbreite der Wassersportarten, darunter Segeln, Tauchen, Wasserrettung, Motorboot- und Modellbootfahren. Alle bei der TRAU DICH! AUF, ANS UND INS WASSER – Aktion der BOOT & FUN BERLIN vertretenen Sportarten werden hier gebündelt und stellen so eine zusätzliche Plattform dar. Mehr Ansprechpartner werden nun bei vielen (Wassersport)Veranstaltungen Interessierten über alle Wassersportarten Auskunft geben können.

Als Mitglieder sind engagierte Einzelpersonen und Familien, nationale und regionale Wassersport- und wassersportnahe Verbände und Vereine angesprochen. Darüber hinaus können aber auch Fördermitglieder aus Wirtschaft, Politik und Medien ihr soziales Engagement vielfältig unter Beweis stellen.

2012 - Wie alles begann

Die Messe BOOT & FUN Berlin wird wieder Eigenveranstaltung der Messe Berlin GmbH.
Der Projektleiter, Daniel Barkowski, verspricht, die Jugendaktion TRAU DICH! AUFS WASSER auch weiter zu unterstützen.
TRAU DICH! AUFS WASSER umfasst damals (Opti-) Segeln und Schlauchbootfahren – angesprochen wurden Schüler der Grundschulklassen.

2013 – TRAU DICH! erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Daniel Barkowski holt Barbara Würschmidt mit ins Team, die sich ab sofort auch um die TRAU DICH! Aktion kümmern soll. Also entwickelt sie ein Konzept, obwohl sie als Wassersportlaie noch nicht weiß, ob und wie sie dieses umsetzen kann, denn für sie gilt „Wassersport ist vielfältig und besteht nicht nur aus Segeln und Schlauchbootfahren“.
Bei einem ersten Treffen an der Klaren Lanke, auf der Windanna, stellt sich das gesamte neue BOOT & FUN Team vor – bisherigen und neuen TRAU DICH! Partnern wird das neue TRAU DICH! Konzept vorgestellt.
Skepsis auf ganzer Breite – Segeln und Motorbootfahrer sind schon 2 Welten und nun noch Angeln, Rudern, SUP, Kanu, Rettungsschwimmen…?
Aus TRAU DICH! AUFS WASSER wird TRAU DICH! AUFS, ANS UND INS WASSER!
Nicht mehr nur Grundschüler, sondern alle Schüler von der 1. Klasse bis zum Abitur werden ab jetzt angesprochen.

2014 – Mit „den anderen“ werden erste Kontakt geknüpft

Mit dem neuen Konzept, den neuen Wassersportarten wird aus einer reinen Sommeraktion nun eine Jugendaktion, die 365 Tage im Jahr angeboten werden kann.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird Kooperationspartner, das entsprechende Ministerium in Brandenburg Schirmherr der Aktion. Damit ist der Weg offen, über diese Kanäle die TRAU DICH! Aktion direkt in den Schulen publik zu machen.

Der neue Flyer wird nun bereits zur BOOT & FUN im November erstellt, auch die Medien informiert. Und: neben regionalen Verbänden werden immer mehr nationale Dachverbände der Sportarten TRAU DICH! Partner!

2015 – aus 2 unterschiedlichen Ideen wird eine neue Veranstaltung!

Regelmäßige Treffen der TRAU DICH! Partner führt zu Kontakten zwischen den Sportarten, gegenseitiges Kennenlernen zu mehr Respekt untereinander.
Bei einem dieser Treffen im Herbst 2014 hört Barbara von einer neuen Sportart – SUP-Polo. Gemischt mit den Informationen der Taucher, der Kanupolo-, und der Schlauchbootpartner, dass diese so gut wie keine Aufmerksamkeit in der Presse erfahren, wird die Idee geboren, eine „Presseveranstaltung“ zu organisieren, um alle Sportarten an einer Stelle zu präsentieren und den Journalisten die Möglichkeit zu bieten, diese selbst einmal auszuprobieren.
Das Treffen findet auf einem Boot im Historischen Hafen statt – somit macht diese Idee sehr schnell die Runde. Daher spricht Martin Heine, Vorsitzender der Seglervereinigung 1903, Barbara, kurz darauf mit der Frage an, ob man diese „Presseidee“ nicht mit der Idee von ihm und seinem Nachbarverein, des Windsurfing Vereins WSeV. verbinden könnte, die Bucht an der diese Vereine liegen, bekannter zu machen.
Gesagt – getan: die Idee zum Day of the Bay ist geboren!

2016 – der 1. Day of the Bay findet statt

Am 03. und 04. Juni ist es soweit: eine ganze Reihe von Pressevertreter folgt der Einladung und nutzt den Freitagvormittag, um Wassersportarten kennen zu lernen und selbst zu testen.
Auch Dank erster Berichte in der Berliner Abendschau und der Tagespresse lockt der Day of the Bay viele interessierte Besucher an. Ein voller Erfolg! Die mitwirkenden TRAU DICH! Partner sind begeistert und stecken wiederum andere an.
Endlich ist die Aufmerksamkeit der Medien da, die Öffentlichkeit erfährt von der Vielzahl der Wassersportarten und: nach dem Day of the Bay ist vor dem Day of the Bay.

Es folgen weitere Treffen der TRAU DICH! Partner, Freundschaften werden geknüpft, die Idee der Werbung für den Wassersport führt gleichzeitig zu einer bisher nie dagewesenen Akzeptanz der Sportarten untereinander. Aus „die Segler“, „die Motorbootfahrer“, „die Angler“ usw., wird ein WIR.

2017 – der 2. Day of the Bay wächst

Mehr Partner, noch mehr Sportarten beteiligen sich beim Day of the Bay…. die beste Voraussetzung, um einen weiteren Schritt zu gehen: dieses Mal wird der Freitagvormittag genutzt, um gezielt Schulklassen einzuladen.

Und wieder: ein voller Erfolg: fast 500 Schüler kommen – am Nachmittag und samstags wieder viele interessierten Berliner und Brandenburger.

Damit war klar: der Day of the Bay wird Tradition!

2018 – da geht noch mehr!

Der Day of the Bay im Juni ist inzwischen ein Hand-in-Hand – Spiel und die im Laufe der Zeit vertieften Freundschaften fördern wieder ein für alle Beteiligten sommerliches Highlight zu Tage.

Doch dann kommt Barbara wieder einmal mit einer neuen Idee um die Ecke: TRAU DICH! Challenge und TRAU DICH! Village während der Messe BOOT & FUN!

Ein Versuch wird gestartet und ein sehr erfolgreicher Schüler-Lehrer-Tag bei der BOOT & FUN realisiert. Neben Schulklassen-Rundgängen gibt es erstmals die Schüler- bzw. Vereins-Challenge auf und am Pool. 10 Aufgaben sind zu lösen, die den Spaß am Wassersport zeigen und den Teamgeist fördern sollen: ob Paddeln im Segelboot – Ringetauchen – Wasserbälle auf dem Rettungsboard transportieren – Papierboote pusten – Knoten knüpfen oder Plastikfische aus einer Box angeln. Die Schulklassen haben einen riesigen Spaß und bei der Siegerehrung in den Schulen kann die Werbetrommel für die TRAU DICH! Aktion noch einmal richtig gerührt werden.

Parallel dazu setzen sich einige Interessierte zusammen, um über einen TRAU DICH! e.V. nachzudenken.

2019 – am 19.02.2019 wurde der TRAU DICH! e.V. gegründet

Segler, Taucher, Schlauchbootfahrer, Rettungsschwimmer und einige privat engagierte Leute gründen den TRAU DICH! e.V.

Der nächste Day of the Bay steht kurz bevor und auch der Schüler-Lehrer-Tag und die Challenges sollen wieder stattfinden.

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Angeln

Stundenlang leise und möglichst bewegungslos am Ufer sitzen, jedem Wetter zu trotzen, das sind oftmals die ersten Gedanken beim Wort Angeln. Aber Angeln ist mehr. Angeln ist Tradition, diente dem Leben und auch Überleben. Angeln bedeutet Gemeinschaft, Austausch und Wettstreit. Angeln bedarf einer Ausbildung, einem Angelschein. Angeln hat viele Facetten und ist schon lange nicht mehr etwas, was nur unsere Großväter gemacht haben. Egal ob in einem Verein oder einfach nur mal so unterwegs, Angeln beruhigt, Angeln verbindet. Angeln bedeutet aber auch Verantwortungsbewusstsein. Verantwortung für die Fische, für den natürlichen Lebensraum in dem sie sich bewegen, für die Natur. Und natürlich kann fast überall und fast das ganze Jahr über geangelt werden: am Meer, an Seen, Flüssen und Bächen, vom Frühling bis in den Winter.

Castingsport

Casting – klar – jeder denkt sofort an Film und Fernsehen, aber mitnichten, Castingsport findet man beim Angeln. Trockenangeln sagen die einen, Zielangeln die anderen. Aber wer Präzision liebt, wird irgendwann beim Casting landen. Denn hierbei kommt es darauf an, optimiertes Angelgerät mit werferischem Können zu verbinden. Casting ist eine Mischung aus Ziel- und Weitwurf, wobei man mit einer Angelrute ein- oder zweihändig, mit Gewicht oder Fliege und mit unterschiedlichen Rollen ein bestimmtes Ziel treffen sollte. Ziele können hierbei Wasserbassins, Tuchscheiben aber auch leicht geneigte Scheiben sein. Castingsport trainiert nicht nur körperliche Fitness, Beweglichkeit und Geschicklichkeit, sondern fördert auch Fairness, Toleranz und Teamgeist und kann – im Gegensatz zum „richtigen“ Angeln – recht jung begonnen werden, das Einstiegsalter liegt hier in der Regel schon ab 7 Jahren. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Turniere ausgetragen, inzwischen gibt es Strukturen und Regeln, die es möglich machen, nicht nur innerhalb eines Vereins Wettbewerbe auszutragen, sondern durchaus aus auch Regionale und Deutsche Meisterschaften bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften.

Modellbootsport

Wer kennt sie nicht, diese kleinen funkgesteuerten Flitzer auf dem Wasser oder die liebevoll in vielen Stunden nachgebauten Modelle von großen Schiffen. FASZINATION ist hier im wahrsten Sinne des Wortes groß geschrieben. Stundenlang kann man zuschauen. Vom Schüler bis zum Rentner, vom Segelboot bis zum U-Boot, vom motor- bis zum dampfbetriebenen Boote findet hier jeder und jedes seinen Platz. In der Welt der Gleichgesinnten kann man sich austauschen und fachsimpeln, gemeinsam konstruieren und bauen oder sein Boot einfach nur auf dem Wasser dahingleiten lassen. Gemeinsam baut man an Hafenanlagen und Wasserlandschaften, um sich und den Zuschauer in eine realistische Miniaturwelt eintauchen zu lassen. Darüber hinaus gibt es aber auch regionale und überregionale Wettkämpfe in Disziplinen wie z.B. dem RC Laser oder RC Segeln – die übrigens beim Deutschen Seglerverband angesiedelt sind und auch international ausgetragen werden.

Schlauchbootslalom / Jugendrennboot MS11

Geschwindigkeit, Geschicklichkeit, Technik und Umwelt stehen im Gleichklang mit Teamgeist, Wettkampf, Spaß und Erleben. Bereits im Alter von 6 Jahren kann man sich in ein Schlauchboot setzen und mit 6PS in einem Bojenfeld einen bestimmten Parcours fahren, natürlich ist einige Jahre eine Begleitperson dabei, die zumindest auch mal die Reißleine ziehen kann. Je älter man wird, umso schwieriger werden auch die Parcours und mit 16 Jahren steigt man dann zusätzlich in ein größeres Schlauchboot mit 15 PS um. Natürlich gibt es auch Wettkämpfe, die Vereinsmeisterschaften, die Landesmeisterschaften bei denen die drei Besten sich dann für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Von da aus werden dann die begehrten Plätze der Deutschen Nationalmannschaft ausgetragen, um an Europa- und Weltmeisterschaften teilzunehmen. Ein zweites Standbein des motorisierten Wassersports ist der Motorbootrennsport. Der eigentliche Rennsport ist ein Individualsport in vielen einzelnen Klassen/Bootstypen, die wie bei Autorennen im Pulk fahren. Die MS11 (ab 14 Jahren) ist ein Gemisch aus Einzel- und Mannschaftssport bei dem Geschwindigkeit und Geschicklichkeit in Einklang gebracht werden müssen. Anders als beim Rennsport fahren hier nur zwei Boote auf zwei Parcours nebeneinander, Boote und Parcours werden getauscht und letztendlich zählt neben der Einzelleistung auch immer die Mannschaftsleistung.

Seesportmehrkampf

Der Seesportmehrkampf ist aus einem Wettstreit einzelner Besatzungen von Schiffen entstanden. Heutzutage gibt es ein festgeschriebenes Reglement sowie regionale, überregionale und internationale Wettkämpfe in unterschiedlichen Altersklassen und Disziplinen. Unbestritten kann man sagen, dass es sich hierbei um eine der vielseitigsten Sportarten handelt, bei der Land- und Wassersport kombiniert werden und Altersklassen ab 8 Jahren aufwärts vertreten sind. Je nach Wettkampf gibt es die Disziplinen Knoten, Wurfleinewerfen, Tauklettern, Schwimmen, Geländelauf, Segeln, Kuttersegeln oder auch Kutterrudern und wenn man mal ein wenig darüber nachdenkt, na klar, alles etwas, was man mit alten Segelschiffen verbindet. Neben den Wettkämpfen gibt es natürlich auch noch andere Aktivitäten, wie Törns mit den Schiffen (u.a. auch mit dem Segelschulschiff Greif), Camps und Trainingslager. Wer es einmal ausprobiert hat, ist völlig in den Bann gezogen, Spaß, Ehrgeiz bei den Wettkämpfen und eine Art familiärer Zusammenhalt garantieren langjährige Freundschaften.

Kanupolo

Kanupolo ist eine Art Handball, wobei die Spieler zweier Teams in wildwasserähnlichen Booten (kleine wendige Einerkajaks) sitzen und versuchen, mit einem Wasserball Tore zu erzielen bzw. mit dem Paddel Tore zu verhindern. Die Intensität und Kleidung erinnert dabei eher an Eishockey. Helm, Gesichtsschutz und Schwimmweste zum Schutz des Oberkörpers deuten auf vollen Körpereinsatz hin. Gespielt wird auf einem rechteckigen Spielfeld in ruhigen Gewässern. Die Tore befinden sich jeweils an den kurzen Seiten in recht luftiger Höhe von 2m über der Wasseroberfläche. Grundsätzlich befinden sich pro Team 5 Spieler auf dem Wasser, drei sitzen mit ihren Booten am Rand, um ggf. ausgetauscht zu werden. Und natürlich gibt es auch Schiedsrichter, Zeitnehmer und sogar Torlinienrichter. Und wer glaubt, dass ist nur was für Ältere, der hat sich getäuscht. Bereits mit 7 Jahren kann man als „Schüler C“ an Wettkämpfen gleicher Altersklassen teilnehmen und das nicht nur im Heimatverein, sondern auch überregional und international. Spannung ist vorprogrammiert, bei diesem rasanten Hin und Her und für alle gedacht, die Lust auf Teamsport und dabei keine Angst vor Wasser und Bällen haben.

Drachenboot

Wer kennt sie nicht, diese meist mit einem Drachenkopf verzierten langen Boote, in denen 20 Paddler paarweise auf ihren Bänken sitzen. Ein Trommler im Boot nimmt den Rhythmus des vordersten Paddlerpaares auf, sorgt mit seinen Schlägen für einen gleichmäßigen Takt aller Paddler im Boot und motiviert die Paddler durch Zurufe, ihr Bestes zu geben. Der Steuermann steht im Heck und steuert das Boot mit einem Langruder. Und dabei wird richtig gut Tempo gemacht: der Versuch, einen Wasserskifahrer hinter einem Drachenboot zu ziehen ist erfolgreich geglückt! Ein Sport, bei dem Teamgeist, Kraft und Ausdauer erforderlich ist. Jugendteams sind genauso gefragt, wie gemischte Gruppen und Familien. Inzwischen werden nicht nur regionale Regatten ausgetragen, sondern auch Europa- und Weltmeisterschaften, wobei hier dann schon sportlichere Boote verwendet werden. Auf dem Wasser ein Gegner, an Land ein Freund, das ist die Devise unter den Drachenbootfahrern, denn oftmals werden die Drachenbootrennen inzwischen zu einem Volksfest.

Kanu

Kanufahren ist schon eine Herausforderung! Nahe der Wasserlinie ist man den Naturelementen besonders ausgesetzt. Paddeln gegen den Strom, dem Windtrotzen, Achtung: Welle und Schwupp hat man eine Portion Wasser im Gesicht, aber eben auch das schlichte Dahingleiten auf einem kleinen Flüsschen. Und genauso vielfältig wie die natürlichen Gegebenheiten sind die einzelnen Bootstypen. Da gibt es das Kajak mit seinen Sitzluken ansonsten geschlossen und meist für ein oder zwei Personen zu nutzen, ist klein und wendig und daher auch für Wildgewässer geeignet. Oder den Canadier, der nicht nur mehr Zuladungsgewicht erlaubt und eher für beschaulichere Fahrten genutzt wird, sondern bei dem man auf einer Bank also nicht direkt auf dem Bootsbodensitzt und paddelt. Im Wettkampfbereich findet man daher eher das Kajak. Beim Kanufahren wird ein Gespür für Bewegungsabläufe und Koordination entwickelt und es ist ein unglaublich tolles Gefühl zu erleben, wie die eingesetzte Kraft sich direkt in Bewegung überträgt. Kinder, Eltern, Großeltern – ein Platz im Boot findet sich immer. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen, das verbindet, schafft Erinnerungen und liefert langen Gesprächsstoff.

Rudern

Wer kennt sie nicht, unsere erfolgreichen Ruderer bei den olympischen Spielen? Klar wird nicht jeder, der mit dem Rudern anfängt auch ein Olympionik, aber Ziele sind zum Erreichen da.

Rudern ist eine Kombination aus Kraft, Ausdauer und Teamwork, es fördert Koordination und Gleichgewicht. Dabei ist es völlig egal, ob man in seinem Einer durchs Wasser gleitet und seinen Gedanken freien Lauf lässt, oder sich mit mehreren einfach nur auspowered oder sich einem Wettstreit liefert.

Rudern ist vielseitig – Dank verschiedener Boote und dem relativ leichten Erlernen lässt es sich zu einem individuellen Erlebnis gestalten. Gewässer können zu fast allen Jahreszeiten mit dem Ruderboot von jedem erkundet werden.

Rudern verbindet Menschen mit und ohne Handycap. Nichts ist unmöglich wird bei den Ruderern ganz groß geschrieben.

Ruderer sind eine große Familie, die immer für einander da sind.

Kurz und gut:

Rudern macht einfach viel Spaß.

SUP

Was ist denn SUP ? – stand up paddling – aufrecht stehend paddeln ?!

Alles was man braucht, ist ein entprechendes Board,welches es in vielen verschiedenen Größen gibt, ein Paddel und die Gewissheit, dass man durchaus auch mal ins Wasser fallen kann.

SUP ist ein einfacher, abenteuerlicher und lustiger Aufenthalt auf dem Wasser. Als umweltschonendes Vergnügen ist es zugleich auch ein beeindruckendes Workout für den ganzen Körper. Besonders Skifahrer, Snowboarder aber auch andere Wasserratten, die auf Wind und Wellen angewiesen sind, schätzen SUP als willkommenes Fitnesstraining in ihrem Element, das keiner besonderen Wetterlagen benötigt.

Es ist ein Sport, den jeder betreiben kann. Egal wie alt oder wie fit. Also schnappt euch ein Board und ein Paddel und auf geht es zum entspannten Paddelausflug oder abenteuerlich lustigen Verfolgungsjagd mit Freunden und Familie!

Wer aber mehr will als nur einen netten Nachmittag mit Freunden zu verbringen, der kann in einem Verein mit Gleichgesinnten trainieren, sich mit anderen messen und in den regionalen und überregionalen Wettbewerb eintreten.

Egal, was, wann und wo ?! – SUPEN geht immer.

SUP Polo

SUP-Polo entwickelte sich aus dem SUP. Aus Einzelkämpfern oder einfach nur entspannten Dahinpaddlern werden Teamplayer, die gegeneinander antreten. Elemente des Surf- und Kanusports werden mit den Grundregeln des Polos vereint, so dass zwei Mannschaften versuchen im gegnerischen Tor Treffer zu erzielen.

Wie beim SUP steht man auf einem Board und ist mit einem Paddel ausgerüstet. Dieses dient hier aber nicht nur der Fortbewegung, sondern es kann zusammen mit den Händen, dazu genutzt werden den Ball ins Tor zu verfrachten.

Wem SUP nicht aufregend genug ist, wer mehr Action auf dem Wasser möchte oder nicht mehr alleine paddeln möchte – probiert euch doch mal beim SUP-Polo aus. Spaß ist vorprogrammiert, wenn Gleichgewicht auf dem Board halten mit dem Kampf um Tore aufeinandertrifft.

Wasserball

Wasserball ist eine Mischung aus Handball und Rugby, die im Wasser gespielt wird.

Besonders bei warmen Temperaturen ist Wasserball so eine besonders interessante Alternative zu anderen Ballsportarten. Zwei Mannschaften versuchen durch geschickte Spielzüge und Schwimmmanöver das gegnerische Tor zu treffen. Sämtliche Körperteile dürfen dabei zum Einsatz kommen, wobei nur der Torwart den Ball mit der Faust schlagen darf.

Klingt einfach? Wasserball nimmt weitaus mehr Kraft in Anspruch als man zunächst vielleicht denken mag. Sich gleichzeitig über Wasser halten, schwimmend fortzubewegen, versuchen Tore zu erzielen, gegnerische Spieler abzuwehren, usw. erfordert vollen Körpereinsatz.

Grundvoraussetzung ist natürlich das Schwimmen können und der Wunsch nach einer Teamsportart. Im Alter von 8 Jahren kann man dann mit dem eigentlichen Wasserballtraining beginnen.

Der Spaß am Spiel steht dabei natürlich auch nicht hinten an. Also probiert es doch einfach mal aus und erfahrt selbst wie es ist!

Windsurfen

Als Kreuzung zwischen Surfen und Segeln ist Windsurfen eine facettenreiche Wassersportart. Auf einem Surfbrett stehend nutzt man ein dreh- und kippbares Segel zur Fortbewegung.

Anders als beim klassischen Surfen, kann man beim Windsurfen die Kraft des Windes dazu nutzen sich fortzubewegen und ist so nicht auf mühsames Paddel gegen die Wellen angewiesen. Jede Welle kann bequem genutzt werden, spektakulärer und spaßigen Manöver steht also nichts im Weg.

Anfänge können zwar schwer sein – gerade das Windsurfen verlangt einem zum Erlernen anfangs die Koordination zwischen einem selbst, dem Board, dem Segel und dem Wind einiges ab. Umso schöner dann das Erlebnis zwischen den Wellen zu surfen, über das Wasser zu fliegen und mit vollem Körpereinsatz dem Segel zu zeigen, was man kann. Genug Anreiz euch dieser Herausforderung zu stellen? Dann gebt euer Bestes und legt los!

Segeln

Wind, Welle, Sonne und der Segler ist in seinem Element. Wie an einer Perlenkette aufgezogen gleiten schon die Jüngsten in ihren Optis übers Wasser und wenn man denen so zusieht, denkt man, dass die Kinder sich noch nie anders fortbewegt haben, so selbstverständlich legen sie sich in den Wind. Segelschiffe gibt es in allen Größen und Varianten: Verdränger oder Gleiter; Jollen, Yachten, Katamarane bis hin zu Großseglern. Manche haben nur einen Mast, manche auch mehr. Man redet von Rahsegel, Hochsegel, Gaffelsegel, vom Kiel und vom Schwert, von Luv und Lee. Die Vielfalt in den Formen ist genauso groß wie ihre Nutzung. Bleiben die einen doch Freizeitkapitäne und genießen den Wind, das Wasser und die Ruhe beim Dahingleiten, gibt es für andere nichts Schöneres, als Regatten zu segeln. Die Förderung des Segelsports findet man insbesondere in Vereinen statt, hier kann man sich auch austauschen und zu gemeinsamen Törns aufbrechen oder auch einfach nur über das Erlebte reden.

Wasserrettung/Rettungsschwimmen

Vom Seepferdchen bis zum Rettungsschwimmer, der Weg ist gar nicht so lang, wie man glauben mag und dennoch, viele Menschen können heute noch nicht schwimmen oder überschätzen sich bei ihren Runden in den Gewässern. Manchmal reicht aber auch nur aufkommender Wind, um ein Boot ins Kentern zu bringen und schon heißt es über Funk „Mann über Bord“. Dann flitzen sie in ihren Booten mit Blaulicht übers Wasser und geben alles, um verunglückte Personen zu retten, denn das ist die oberste Devise – LEBEN RETTEN. Aber auch an Land sind sie auf ihren Stationen immer auf der Hut und halten das wassersportliche Treiben im Auge, weisen auf Gefahren hin, leisten ERSTE HILFE. Und wer kennt sie nicht, die ständig gut gelaunten Helfer, die als Team eng zusammen arbeiten müssen, wo jeder genau weiß, was zu tun ist. Und zunehmend haben wir auch hier Präventionsarbeit. Schwimmausbildung steht dabei natürlich ganz oben, sicher auch ein Stück weit, um eigenen Nachwuchs zu bekommen, aber auch Erste – Hilfe – Kurse, bei denen ein Augenmerk auf die Rettung aus und auf dem Wasser erfolgt. Die Vielfältigkeit ist groß und mitnehmen kann dabei jeder etwas, egal ob groß oder klein, ob für sich oder im Ernstfall für andere.

Tauchen

Die genaue Definition von Tauchen lautet: Eindringen des gesamten Körpers ins Wasser, wobei sich im Gegensatz zum Schwimmen und Schnorcheln der gesamte Körper unter der Wasseroberfläche befindet. Klingt schon ziemlich trocken, denkt man doch eher an azurblaues Wasser und bunt leuchtende Fische. Aber nicht jeder kann in ferne Länder reisen, um diese Tauchparadiese zu erobern, aber man kann ja davon träumen und sich hier intensiv darauf vorbereiten. Tauchen kann man im Schwimmbecken, aber auch in Seen und Flüssen und natürlich im Meer. Die Ausrüstung kann man sich leihen, aber ein bisschen Ahnung sollte man schon haben. Viele Vereine bieten heute Tauchausbildungen an, aber nicht nur das. Immer neue Ideen reizen die Taucher zur Ausübung von Wettkämpfen, z.B. beim Finswimmung, wobei beide Füße in einer Monoflosse stecken und man sich durch delphinartige Bewegungen vorwärtsbewegt. Oder auch das Orientierungstauchen, bei dem man bestimmte Punkte ansteuern muss und das Ganze natürlich auf Zeit. Aber egal, was man macht, ob mit Luftanhalten oder Flasche, ein Abenteuer ist es alle Mal.

Wasserschutzpolizei

Die Wasserschutzpolizei ist eine Organisationseinheit der Landespolizei. Sie sorgt auf dem Wasser für Recht und Ordnung. Da geht es u.a. um das Erkennen von Gefahren oder dem Einhalten von ordnungsgemäßen Verhalten im Schiffsverkehr, der Kontrolle von Ausrüstung, Besatzung und Kennzeichnung. Die „Wapo“ – wie sie liebevoll auch genannt wird – arbeitet aber auch eng mit der Landespolizei zusammen, gerade bei Diebstählen von Motoren, was leider immer häufiger vorkommt, ist hier regelmäßig ein Hand in Hand geben. Zunehmend werden aber auch Aufgaben zur Prävention und zur Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen und so profitieren auch wir regelmäßig von den Besuchen der Kollegen in ihren Uniformen, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben und sich alle Zeit der Welt nehmen, ihr Wissen an den „Mann“ zu bringen. Sie sind Freunde geworden und bei uns gar nicht mehr wegzudenken.

Modellbootvorführung

Standort

12349 Berlin, Sangerhauserweg 5

Termin

04.08.2019 10Uhr

Deutsche Meisterschaft MS11

Standort

12527 Berlin, Regatterstraße 191

Termin

31.08.2019 10Uhr - 01.09.2019 15Uhr

Event 3

Standort

146234 Musterhause, Musterstrasse 44

Termin

14.08.2019 18Uhr

Event 4

Standort

146234 Musterhause, Musterstrasse 44

Termin

14.08.2019 18Uhr

Wie kann ich beitreten?

Wer kann Mitglied werden?
 
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Diese
werden unterschieden in
 
Ordentliche Mitglieder, die da sind:
 
  1. Gemeinnützige Vereine, die einem Landessportbund angehören
     
  2. Gemeinnützige Verbände, die einem Landessportbund oder dem
    DOSB angehören
     
  3. Eingetragene Vereine, die dem Wassersport nahestehen
     
  4. Natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet
    haben
     
  5. Jugendmitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht
    vollendet haben
     
  6. Ehrenmitglieder, natürliche Personen, die durch Beschluss
    der Mitgliederversammlung zu solchen ernannt werden
     
  7. … und selbstverständlich auch ganze Familien
     
Außerordentliche Mitglieder, die da sind:
 
  • Fördermitglieder, die nicht ordentliche Mitglieder im
    Sinne des §5 (2) Nr. 1 sein können
     
Wann kann man Mitglied werden?
 
Mitglied kann man jederzeit werden, dazu füllt man einfach den Aufnahmeantrag
aus und sendet diesen an
 
TRAU DICH! AUFS, ANS UND INS WASSER e.V. – kurz TRAU DICH! e.V.
Postanschrift: c/o Messe Berlin GmbH – Messedamm 22 – 14055 Berlin
 
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des gesetzlichen
Vertreter/-s. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
 
Wo bekommt man den Aufnahmeantrag?
 
Den Aufnahmeantrag bekommt man persönlich bei den Veranstaltungen, aber auch
per Mail oder Post, wenn uns eine entsprechende Information per Telefon oder
eine Email erreicht.
 
Und demnächst auch als Download von dieser Seite.